Montag, 13. November 2017

Systemwechsel Goodbye Suunto - Welcome Garmin - hike and run - Hiwweltour Aulheimer Tal

Ich laufe seit Mai 2014 mit einer Suunto Uhr am Arm meine Trainings. Am Anfang mit der Runner und dann als ich auf die Ultrastrecken kam mit einer Ambit 3 Peak. Als ich die Ambit kaufte schielte ich schon mit einem Auge ins Garmin Lager. Denn hier kam kurz danach die Fenix 3 auf den Markt. Allerdings zu unerhörten Preisen.
Die Ambit ist einfach ein Arbeitstier. In all den Jahren hatte sie keinen einzigen Absturz und es gab für mich kein Grund zu klagen. Allerdings wurde parallel die Fenix 3 immer weiter entwickelt. Softwareupdates erweiterten die Möglichkeiten immer mehr. Bei Suunto gab es in all dieser Zeit genau zwei Updates die aber keine für mich wichtige Neuerungen brachten.
Jetzt hat sich für mich ein Angebot ergeben dem ich nicht widerstehen konnte. Nun bin ich Besitzer einer Fenix 3. Ein für mich wichtiger Aspekt war die einfach viel bessere Routennavigation und die Alltagstauglichkeit. Ich bin nun mal ein technisches Spielkind und da kann ich mich bei der Fenix besser austoben.


Arbeitstier (Ambit) gegen Schönling (Fenix)

Nun bin ich mal gespannt wie sich der neue Begleiter so schlägt.

Sonntag und es schüttet wie aus Kübel. An meinem Arm baumelt die Fenix rum und will bewegt werden. Mein Hund Lusie schaut auch schon ganz Sehnsüchtig zu Herrchen "Was stellen wir heute an"
Frau schüttelt den Kopf. Es regnet ja. Nach kurzem Überlegen hatte ich eine Idee. Ganz in der Nähe von mir gibt es eine ausgewiesene neue Prädikatswanderstrecke. Die Hiwweltour Aulheimer Tal.(Klick auf den Link für Details)
Ich transferierte die Strecke auf die Fenix, verpackte mich Regendicht, lud Hund ins Auto und fuhr zu einem von mir ausgewählten Startpunkt für die Tour. Parken an der Geistermühle
Raus aus dem Auto und auf die 13 Kilometer lange Strecke.


Regen :-)

Mein Plan stand unter dem Motto "hike and run". Also wandern mit laufenden Abschnitten. Das wird für 2018 mein Plan sein den ich mit meinem Hund Lusie durchziehe. Dazu aber mal mehr in einem anderen Beitrag.


Einsam ist es hier

Am Anfang geht es permanent aufwärts. Das Wasser läuft die Wege entlang. Aber Lusie hat ihren Spaß.


Lusie in ihrem Element


Nur bei uns in Rheinhessen "Hot Rocks"
Das sind vulkanische Andesitbrüche


Weiter hoch auf den Adelberg


Fast oben auf dem Adelberg sieht man schon den Trullo.
Ein weißes Rundhaus mit Spitzdach erbaut 1756 von den Gastarbeitern die im Steinbruch schufteten


Schöner Rundblick von hier oben


Blick Richtung Donnersberg. Heute versteckt er sich.






Immer wieder verführerische Schutzhütten.
Keine Gnade es wird weiter gelaufen im Regen


Trocken sieht anders aus :-(


Lonsheimer Turm mitten im Wald


Turm der Oswaldhöhe


Immer mal wieder schöne Single Trails


Lusie immer noch mit Begeisterung dabei trotz Dauerschütten


Trotz beschlagener Brille. Herrchen lacht auch noch.

Nach knapp zwei Stunden waren wir dann wieder durchnässt zurück am Auto. Begegnet sind uns unterwegs null Menschen und ein Hase.


Bei Kilometer 9,30 blieb dann die Fenix nach einer Routenanweisung stehen. Nur durch einen Neustart lies sie sich wieder zum Leben erwecken. Gemerkt habe ich es natürlich erst bei Km 10,75. Deswegen gibt es bei der Aufzeichnung ein Stück welches Kerzen gerade ist. Da hat die Garmin Uhr gleich mal einen negativen Eindruck bei mir hinterlassen. In der Hoffnung, dass es eine einmalige Sache ist.

Das war es mal zu dem verregneten Sonntag aus sportlicher Sicht.

Vielen Dank fürs Lesen meines Blogs.

Mit sportlichem Gruß 

Der Rheinhessenläufer und die Rheinhessenläuferin

Dienstag, 7. November 2017

Selztal Ultra 3.0 reloaded " Von der Mündung bis (fast) zur Quelle"

Es wird wieder mal Zeit ein paar Zeilen zu schreiben. Nachdem ich ja im Sommer unsere beiden Hunde einschläfern musste, habe ich etwas den Boden unter den Füßen verloren. Meine Haglundferse ta ihr Übriges dazu. Der Eine oder Andere hat es vielleicht mitbekommen. Es ist so als würde dir jemand das Herz rausreißen wenn du deine zwei besten Freunde gehen lassen musst.
Aber wie heißt das Sprichwort: Nach einem Tal kommt immer wieder ein Berg...oder so ähnlich.
Seit dem 27 September sind wir wieder im Besitz einer kleinen rumänischen Straßenhündin. Damit fängt dann ein neuer Lebensabschnitt an. Jetzt bin ich wieder auf dem Berg.
Wer erinnert sich noch an den von mir ins Leben gerufene Selztal Ultra "Von der Quelle bis zur Mündung" Dieser ging am 23.4.2016 über die Bühne.
Am Samstag dem 4.11. fand er in der dritten Auflage statt. Doch dieses Mal eine Besonderheit, von der Mündung (Ingelheim) bis fast zur Quelle (Alzey).
Auf Grund meines Trainingstandes plante ich erst bei Nieder-Olm einzusteigen. Außerdem wollte ich Lusie meine Hündin mitnehmen. Dann 13 oder 19 Kilometer laufen und wieder aussteigen. Will ja auch Lusie nicht überfordern. Doch es kommt ganz anders als gedacht.

Der Selztal-Frosch (Anhänger von Stephan Hahn)

Das sind die 4 Läufer welche von der Mündung in Ingelheim starten
Stephan, Frank, Georg, Axel (links nach rechts)

Während diese 4 Herren sich auf den Weg Richtung Nieder-Olm machten, bereitete ich den ersten VP vor an dem auch ich loslaufen wollte.

Schmalzebrot für die Bube

Ich erwartete dann die Jungs ab 9:30 in Nieder-Olm. Natürlich war auch wieder meine Frau Helena dabei um mich zu unterstützen.

Lusie und der Rheinhessenläufer sind dann startbereit

Gegen 11 Uhr durfte ich dann meine Freunde in Empfang nehmen.

Hmmm lecker Schnittchen

Hey Leute mit vollem Magen läuft es sich schlecht

Stephan hat das Selztal Logo am Rucksack


Endlich geht es los.

Sogar der Nebel verzog sich und die Sonne blinzelte etwas durch. Wie das so bei laufenden Männern ist, gibt es viel zu erzählen. Die Zeit und Kilometer vergingen wie im Flug. Lusie lief vorbildlich in der Gruppe, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Mein Mädel.

VP in Köngernheim von Mario und Familie

Hier hatte ich 11 Kilometer auf der Uhr und Lusie und ich dachten nicht ans Aufhören. Von hier an lief dann noch Mario mit uns.

Lusie lässt Beine und Ohren fliegen :-)

Laufen ,laufen



Unsere Truppe ausser Frank...der Fotograf

Bechtolsheim und für mich und Lusie 19 Kilometer

Jungs Pause verdient. Die Erststarter haben hier ja schon knapp 40 Kilometer gelaufen. Hier wurden wir von Erika erwartet. Sie war uns entgegengelaufen um uns nach Framersheim zu ihrem VP zu begleiten. Jetzt hatten wir doch schon wieder ein Ziel...Essen und trinken :-)
Hmmm Lusie und ich hatten echt noch Lust bis zum nächsten VP zu laufen.

Kurz vor Gau-Odernheim "Posing"

In Framersheim ging es dann von der Orginalstrecke runter ins Ort. Dieser Umweg lohnte sich. Doch seht selber.

VP bei Erika. Du bist der Knaller mit deinem selbstgebackenem Apfelkuchen.

Hier bleiben wir...oder ?

Für mich stellte sich die Frage. Weiterlaufen ? Wie denkt Lusie nach 25 Kilometer ? Was für eine Frage. Die will weiter und mir fällt es immer schwerer. War doch mein längster Lauf im Frühjahr gewesen mit 20 Kilometer. Dazwischen nur kurz und viel Rad. Lusie war auch nur max 10 Kilometer als längstes mit mir gelaufen. Allerdings das Ziel Alzey so nah.

Auf gehts die letze Etappe. Zuckerrüben Allee

Letzte Hürden vor dem Ziel

Bammm da ist das Ziel

Nach 32,8 Kilometer sind das Team Rheinhessenläufer angekommen. Meine kleine vierbeinige Freundin hat alle Erwartungen übertroffen. Sie hat im Gegensatz zu ihrem Herrchen keine Ermüdungserscheinungen. 

Ich bin so stolz auf dich

Nun kommt der angenehme Teil eines privaten Freundschaftslaufes. Gemütliches Beisammensein.








 Meine Lieben Mitläufer und Helfer. Ich danke euch für diesen geilen Tag.
So wie es aussieht wird es wohl 2018 eine 4te Auflage des Selztal Ultras geben.

Nochmal als Information für die Leser. Dieser Lauf ist keine offizielle Veranstaltung, sondern eine Lauf unter Freunden. Die VP (Verpflegungspunkte) wurde unentgeldlich von den Ehefrauen und Freunden organisiert. Ohne diese liebevollen VPs wäre es nur halb so schön.

Vielen Dank fürs Lesen meines Blogs.

Sportliche Grüße

Der Rheinhessenläufer und die Rheinhessenläuferin (Lusie)