Donnerstag, 1. Dezember 2016

Laufen für einen guten Zweck Teil 2 - 7. Flonheimer Advents Benefizlauf


Wie versprochen kommt hier der zweite Teil vom vergangenen Wochenende. Nachdem ich ja Samstags die 42 Kilometer beim Brotpfenniglauf abgespult habe, war für Sonntag in der Nachbargemeinde Flonheim die Teilnahme am Adventslauf geplant.

Dieser Lauf findet immer am ersten Advent statt und ist klein und fein. Es stehen 3 verschiedene Streckenlängen zur Verfügung. 2, 5, oder 10 Kilometer sollen bewältigt werden.

Die kompletten Einnahmen werden gespendet und gehen zu Gunsten von


Ich stand dann um 13 Uhr an der Ausgabestelle für die Startnummer. Hier musste etwas Geduld mitgebracht werden, da die Reihenfolge der Nummern auf der Liste nicht stimmte. Es war Handarbeit angesagt.


Geduldiges warten. Wenigstens windstill in der leergeräumten Winzerhalle.

Irgendwann war auch das geschafft und ich musste wieder raus in die Kälte. Es fegte ein eisiger Ostwind durch den Ort.

Boahhh ist das kalt. Gemeinsammes schnattern mit dem anderen Rhoihesse Stephan

Vor dem Start noch ein paar Worte und endlich nach einer gefühlten kalten Ewigkeit ging es los. Es wurde die gleiche Strecke wie letztes Mal gelaufen nur genau anders herum. Das bedeutet auch wieder eine etwas anspruchsvollere Strecke mit zwei knackigen Anstiegen und Wechsel zwischen Betonwegen und unbefestigten Wirtschaftswegen durch die Weinberge. Alles in allem aber eine Strecke die Spass macht.

Gemeinsamer Start aller Strecken

Es sind doch etliche Läufer/innen angetreten

Hier tobe ich durch das Anfangsgetümmel.

Das Feld lichtet sich allerdings ziemlich schnell, denn die Zwei Kilometer Läufer verlassen bald den Kurs. Ich war mal gespannt was meine Beine und die Pumpe nach dem gestrigen Marathon sagen. Erwartet habe ich eine Zeit um die 50 Minuten. Gespannt ob sich das umsetzten lässt. Nach knapp 1,3 Kilometer kam dann der Anstieg und damit vorbei mit Lustig. Meine Pulskurve schnellte schlagartig von 60% auf 80% des Maximalpulses und dort verharrte sie dann auch für den Rest des Laufes. Es war anstrengend, wie bei jedem Wettkampf und ab der Hälfte konnte ich doch einige Kandidaten überholen, welche sich am ersten Berg verausgabt hatten. Dort waren sie nämlich mit Vollgas hoch, währenddessen ich es gemächlich anging. Ich kenne das schon und freute mich innerlich über jeden Überholer. Gegen Ende konnte ich sogar nochmal Tempo zulegen und ich war froh als ich die Ortsgrenze erreichte. Von hier waren es noch wenige hundert Meter bis zum Ziel.

Da kommt er ja ;-)

Lächeln fürs Foto. Zack und über die Ziellinie

Nochmal Posen für für das Foto danach.

Ehrlich gesagt war ich froh, dass es vorbei war. Auf der Höhe hat der Wind dermaßen gefegt. Geschwitz und doch durchgefroren freute ich mich auf einen heißen Glühwein. Der Lauf findet gleichzeitig mit dem Weihnachtsmarkt statt. Perfekt. Lecker Essen und Trinken direkt im Anschluss.

Meine Enkelin schaut bewundernd zu mir auf...bilde ich mir wenigstens ein :-)

Auch bei diesem Lauf war wieder die Frau dabei zur moralischen Unterstützung und wegen dem Glühwein.....

Ich kann es nicht oft genug sagen. Danke für deine Unterstützung liebe Frau.

Nachdem meine mitgereiste Familie (Tochter, Enkelin, Schwägerin) satt waren keinen Durst mehr hatten und ich sowas von durchgefroren zog es uns nach Hause in die warme Stube und unter die heiße Dusche.

Mit einem Klick aufs Bild gibt es die Details

Die erlaufene Zeit liegt unter meiner Erwartung von 50 Minuten. Ich konnte nicht mehr Kräfte mobilisieren. Was macht man nicht Alles für einen guten Zweck.

Ich wünsche euch eine angenehme Restwoche.

Der Rheinhessenläufer

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen