Montag, 11. September 2017

Durch das Tal der Tränen...Karibu Sana "Laufen für Wasser"...Selztal Ultra 3.0

Lange ist es her seit meinem letzten Beitrag. Genau am 20.6. war das. Zu dieser Zeit wurde bei unserer Hündin Mona Rachenkrebs diagnostiziert. Nicht behandelbar also das Todesurteil. Wir machten ihr die letzten Tage so schön wie es uns möglich war. Leider mussten wir Mona am 10.Juli einschläfern lassen.
Das riss meiner Frau und mir den Boden unter den Füßen weg. 10 Jahre war die Maus bei uns. Bilder erspare ich mir denn es tut noch so weh.
Um so mehr wollten wir uns nun um unseren Rüden kümmern. Ihm von dem Verlust seiner Freundin ablenken. Bei Nando fing es mit Durchfall an. Über Tage nicht in den Griff zu bekommen. So schlimm, dass unsere Tierärztin uns in die Tierklinik überwiesen hat. Dort verbrachte mein 4 Beiniger Freund 3 Tage und war dann auf dem Weg der Besserung als wir ihn abholten.
Zu Hause wurde er gehegt und gepflegt allerdings wollte er nicht wirklich fressen. Wir haben wirklich alles Menschenmögliche getan, aber die Trauer zu seiner Freundin war so groß, dass er das Fressen und Trinken einstellte.
Am 2. August mussten wir meinen besten Freund Nando mit 14 Jahren (davon 12 bei uns) auch einschläfern lassen. Er war komplett von oben bis unten durchgecheckt worden. Er war gesund und es war sein Wunsch der Mona zu folgen.
Ihr könnt euch nicht vorstellen wie hart das ist einen gesunden Hund gehen zu lassen weil es seine Entscheidung ist nicht mehr zu fressen. So groß war die Liebe zu seiner Freundin.
Da waren meine Frau und ich dann endgültig ganz unten angekommen.


Das ist Alles was übrig geblieben ist

So war es von einem auf den anderen Tag so leer in dem Haus und im Herzen.

Der aufmerksame Leser wird sich erinnern, dass ich zu dieser Zeit in Behandlung mit meiner Haglundferse war. Somit entfiel auch das Ventil Laufen. Das durfte ich nämlich nicht. 8 Wochen Laufverbot bedeutete in dieser Situation der Supergau. Die einzige Alternative war das Fahrrad. Ich spulte in diesen 2 Monaten dann 1200 Kilometer runter. Keine dauerhafte Alternative für einen Läufer.
Nun habe ich meine Haglundferse einigermaßen im Griff. 


Geht wieder

Der Weg zum Laufen war steinig. Auch neue Schuhe die meine Ferse entlasten trage zu dem Erfolg bei (dazu mehr in einem anderen Beitrag) An Tempotraining oder schnelle Einheiten ist zur Zeit nicht zu denken. Ich möchte nichts riskieren und bin heilfroh, dass ich wieder auf die Piste kann.

Am Samstag den 16. September startet der 24 Stundenlauf "Laufen für Wasser" an dem ich letztes Jahr teilgenommen habe. Es steht außer Frage, dass ich auch dieses Jahr wieder dabei bin. Es werden sicherlich keine 24 Stunden bei mir werden, denn dann ist mein Fuß wieder hinüber. So lange es geht werde ich meine Runden drehen und freue mich auf die vielen Bekannten Gesichter.


Auch ein weiteres Projekt wird im November stattfinden. Nämlich der von mir einmal inzenierte Selztal Ultra in der Version 3.0


Das war am 23.4.2016 im Ziel

Auf Facebook in der offenen Gruppe Selztal-Ultra 2.0 gibt es schon genauere Information.

Meine lieben Leser das war es erst Mal. Ihr seht ich versuche trotzdem nach vorne zu schauen und aus dem Tal der Tränen herauszukommen.

Ihr werdet nun hoffentlich wieder öfters von mir lesen.

In diesem Sinne bleibt gesund und nicht unterkriegen lassen.

Euer Rheinhessenläufer

Kommentare:

  1. Lieber Sigmar, traurige Geschichte mit euren Hunden, es ist, als würde Menschen von uns gehen, dass der andere Hund so getrauert hat.............unglaublich............und das alles mitzuerleben, das tut weh ! Auch das Laufen kann nicht helfen, ich halt dir alle Daumen, dass es euch bald wieder gut gehen wird, dir besonders fürs Laufen !

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieben Dank Margitta für deine tröstenden Worte. Uns ist klar , dass es langer schwieriger Weg wird, aber wir werden es schaffen. Das Laufen kann zwar die Gedanken in andere Bahnen lenken, aber wenn du zurück kommst ist Alles wie vorher :-(

      Löschen