Dienstag, 21. November 2017

Es muss nicht immer laufen sein: Tour Natur Salinenweg - Gans - Rheingrafenstein - Rotenfels

Am Sonntag nahmen wir den Premiumwanderweg "Tour Natur Salinenweg" in Bad Kreuznach unter die Wanderschuhe.


Immer diesem Wegweiser nach

Wir starteten "Am Brauwerk" in Bad Kreuznach, denn dort war auch unser Basislager für das Wochenende.

 Basislager. Stellplatz am Brauwerk.

Von hier geht es für einige Kilometer immer mal mehr oder weniger Bergauf. Allerdings mit immer wieder schöner Aussicht.


Hoch :-)


Wunderbarer Weg am Hang entlang


Aussicht garantiert


Salinenpark. Fernsehturm.


Sportplatz, Saline, Nahe


Chef mit Rennmaus Lusie


Seltsame Weggefährten

Nach 3,5 Kilometer erreichten wir den ersten Aussichtspunkt "Gans" mit einer Höhe von 322 Meter.


Lasse die Bilder sprechen










Jetzt geht es erst mal wieder ein paar Meter runter zur Sternwarte.




Nach weiteren vernichtenden Höhenmeter das nächste Highlight in Sicht.


Ruine Rheingrafenstein bei ca. Kilometer 5






Aus Zeitgründen ersparten wir uns den Weg in die Ruine selbst. Wer Lust hat kann einen kleinen Schlenker machen und auf einer schmalen Treppe hoch auf den Rest des Turmes gehen. Belohnt mit Aussicht.


Abstieg ins Huttental




Im Huttental mussten wir von der Strecke improvisieren. Normalerweise geht es im Tal über die Nahe mit der Handfähre. Diese fährt allerdings nur im Sommer. 


Da kamen wir her. Rheingrafenstein.


Wieder hoch


Burg Ebernburg. Rechts der Rotenfels. Da gehts hin.


Die nächsten Kilometer geht es gemütlich an der Nahe entlang


Beeindruckend Rotenfels




Für Hunde ideal


Tunnel bei Norheim


Abwechslungsreich


Wieder ein paar Höhenmeter weiter

 Hoch mit Riesenstufen


Geschafft. 12,7 Kilometer auf der Uhr. Auf dem Rotenfels.












Meine zwei tapferen Frauen :-)

Von hier aus geht es dann relativ unspektakulär wieder zurück zum Ausgangspunkt. Auch hier habe ich einige kleinere Singletrails gewählt. Sind einfach schöner zu laufen als so eine Waldautobahn.


Nur noch da runter und dann sind wir wieder an der Basisstation.

 Für Streckendetails bitte hier klicken.



Die Belohnung am Abend.

Alles in allem waren es knapp 17 Kilometer mit 540 Höhenmeter. Für die Tour wird teilweise Trittsicherheit vorrausgesetzt. Nichts für Kinder.

Vielen Dank fürs Lesen meines Blogs.

Der Rheinhessenläufer

Montag, 13. November 2017

Systemwechsel Goodbye Suunto - Welcome Garmin - hike and run - Hiwweltour Aulheimer Tal

Ich laufe seit Mai 2014 mit einer Suunto Uhr am Arm meine Trainings. Am Anfang mit der Runner und dann als ich auf die Ultrastrecken kam mit einer Ambit 3 Peak. Als ich die Ambit kaufte schielte ich schon mit einem Auge ins Garmin Lager. Denn hier kam kurz danach die Fenix 3 auf den Markt. Allerdings zu unerhörten Preisen.
Die Ambit ist einfach ein Arbeitstier. In all den Jahren hatte sie keinen einzigen Absturz und es gab für mich kein Grund zu klagen. Allerdings wurde parallel die Fenix 3 immer weiter entwickelt. Softwareupdates erweiterten die Möglichkeiten immer mehr. Bei Suunto gab es in all dieser Zeit genau zwei Updates die aber keine für mich wichtige Neuerungen brachten.
Jetzt hat sich für mich ein Angebot ergeben dem ich nicht widerstehen konnte. Nun bin ich Besitzer einer Fenix 3. Ein für mich wichtiger Aspekt war die einfach viel bessere Routennavigation und die Alltagstauglichkeit. Ich bin nun mal ein technisches Spielkind und da kann ich mich bei der Fenix besser austoben.


Arbeitstier (Ambit) gegen Schönling (Fenix)

Nun bin ich mal gespannt wie sich der neue Begleiter so schlägt.

Sonntag und es schüttet wie aus Kübel. An meinem Arm baumelt die Fenix rum und will bewegt werden. Mein Hund Lusie schaut auch schon ganz Sehnsüchtig zu Herrchen "Was stellen wir heute an"
Frau schüttelt den Kopf. Es regnet ja. Nach kurzem Überlegen hatte ich eine Idee. Ganz in der Nähe von mir gibt es eine ausgewiesene neue Prädikatswanderstrecke. Die Hiwweltour Aulheimer Tal.(Klick auf den Link für Details)
Ich transferierte die Strecke auf die Fenix, verpackte mich Regendicht, lud Hund ins Auto und fuhr zu einem von mir ausgewählten Startpunkt für die Tour. Parken an der Geistermühle
Raus aus dem Auto und auf die 13 Kilometer lange Strecke.


Regen :-)

Mein Plan stand unter dem Motto "hike and run". Also wandern mit laufenden Abschnitten. Das wird für 2018 mein Plan sein den ich mit meinem Hund Lusie durchziehe. Dazu aber mal mehr in einem anderen Beitrag.


Einsam ist es hier

Am Anfang geht es permanent aufwärts. Das Wasser läuft die Wege entlang. Aber Lusie hat ihren Spaß.


Lusie in ihrem Element


Nur bei uns in Rheinhessen "Hot Rocks"
Das sind vulkanische Andesitbrüche


Weiter hoch auf den Adelberg


Fast oben auf dem Adelberg sieht man schon den Trullo.
Ein weißes Rundhaus mit Spitzdach erbaut 1756 von den Gastarbeitern die im Steinbruch schufteten


Schöner Rundblick von hier oben


Blick Richtung Donnersberg. Heute versteckt er sich.






Immer wieder verführerische Schutzhütten.
Keine Gnade es wird weiter gelaufen im Regen


Trocken sieht anders aus :-(


Lonsheimer Turm mitten im Wald


Turm der Oswaldhöhe


Immer mal wieder schöne Single Trails


Lusie immer noch mit Begeisterung dabei trotz Dauerschütten


Trotz beschlagener Brille. Herrchen lacht auch noch.

Nach knapp zwei Stunden waren wir dann wieder durchnässt zurück am Auto. Begegnet sind uns unterwegs null Menschen und ein Hase.


Bei Kilometer 9,30 blieb dann die Fenix nach einer Routenanweisung stehen. Nur durch einen Neustart lies sie sich wieder zum Leben erwecken. Gemerkt habe ich es natürlich erst bei Km 10,75. Deswegen gibt es bei der Aufzeichnung ein Stück welches Kerzen gerade ist. Da hat die Garmin Uhr gleich mal einen negativen Eindruck bei mir hinterlassen. In der Hoffnung, dass es eine einmalige Sache ist.

Das war es mal zu dem verregneten Sonntag aus sportlicher Sicht.

Vielen Dank fürs Lesen meines Blogs.

Mit sportlichem Gruß 

Der Rheinhessenläufer und die Rheinhessenläuferin